Nach dem Kauf des Grundstückes steht dem Bau des Eigenheimes nichts im Wege

Das Eigenheim gehört auch in Österreich nach wie vor zu den Lebensträumen vieler Menschen. Wer sein Haus allerdings in Eigenregie bauen will und nicht auf das Angebot eines Bauträgers zurückgreift, muss einiges beachten. Hier ein paar Tipps von mir.

Der Hausbau in Eigenorganisation setzt immer ein Baugrundstück voraus, welches der Bauherr suchen muss. Ein Grundstück und ein Haus gemeinsam sind aber oft sehr teuer und für manchen finanziell sogar unerreichbar: Angemessenes Bauland ist schwer zu finden. Vorteile haben zumeist diejenigen, die in einem Dorf leben und wo die Eltern bereits Land besitzen. Da lässt sich schnell ein Stück abzweigen und ein gemütliches Eigenheim darauf errichten. Müssen jetzt aber alle anderen, die nicht auf diese Voraussetzungen verweisen können, auf das Errichten eines Hauses verzichten? Auf keinen Fall! Der Traum vom Eigenheim kann trotzdem wahr werden. Mit einigen Tricks lassen sich immense Kosten sparen.

Am Grundstück ist das Sparen von Kosten nur bedingt möglich. Die Quadratmeterpreise sind in vielen Gegenden nicht oder kaum verhandelbar, zumindest war das bei uns der Fall. Die einzige Möglichkeit wäre in diesem Fall, weiter wegzuziehen und extra auf die Suche nach günstigem Bauland zu gehen. Für die Meisten ist das aber nicht möglich, da sie durch Arbeit, Familie oder Freunde an einen Ort gebunden sind. Darum entschließt sich ein Großteil für das Sparen am Haus. Hier können Bauherren vieles selber machen, wenn das Haus bereits in einer frühen Phase übernommen wird. Dagegen kostet ein schlüsselfertiges Haus mit Grundstück schnell mehr als eine Viertelmillion Euro – eine Summe, die für Viele unbezahlbar ist.

Allerdings fallen Fertighäuser inklusive Grundstück nicht zwangsläufig aus dem Rahmen der Möglichkeiten. In Zeiten der Eurokrise wissen natürlich auch Bauunternehmen um die Existenzängste der Menschen. Hinzu kommt, dass Eigenheime als Geldanlage aufgrund der gegebenen Bedingungen boomen, solange die finanziellen Belastungen im Rahmen bleiben. Das nutzen die Fertighausunternehmen aus und bieten lukrative Gesamtpakete an: Sie enthalten ein Fertighaus, das Grundstück dazu sowie einen Teil der Kosten für die Realisierung des Bauvorhabens. Die Bauunternehmen kaufen gleich mehrere Grundstücke und erhalten dadurch günstigere Preise, die sie an die Bauherren weitergeben.

Zwangsversteigerungen sind eine weitere Variante zum Erwerb von preiswertem Bauland. Eine Wahl gibt es hier aber nicht. Zum einen werden Baugrundstücke nicht allzu oft versteigert, zum anderen muss man dann genau dieses Grundstück nehmen. Da ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass man in naher Zukunft den Traum vom Eigenheim verwirklichen kann.

Quelle zum Artikelbild: http://www.artikelmagazin.de/wp-content/uploads/haus-bauen.jpg

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